Der Zinssatz ist nur eine Spalte
Ein Festgeldangebot muss zusammen mit Laufzeit, Fälligkeit, Kündigungsregel, Mindestbetrag, Zinsgutschrift und Einlagensicherung gelesen werden. Eine längere Bindung kann einen höheren Satz bringen, nimmt aber Flexibilität. Steigende Marktzinsen können während der Laufzeit nicht ohne Weiteres genutzt werden; bei fallenden Zinsen kann die Fixierung dagegen vorteilhaft wirken.
Laufzeit zum tatsächlichen Bedarf ordnen
Geld, das als Notreserve oder für eine absehbare Ausgabe benötigt werden könnte, gehört nicht unbesehen in eine lange Bindung. Erstellen Sie vorab einen Liquiditätskalender: Welche Ausgaben sind sicher, welche wahrscheinlich und welcher Betrag muss sofort verfügbar bleiben?
Eine Zinsleiter ist keine Renditegarantie
Bei einer Zinsleiter werden Teilbeträge auf mehrere Fälligkeiten verteilt. Dadurch wird regelmäßig Kapital frei, das neu angelegt oder verwendet werden kann. Die Methode verteilt Wiederanlagerisiken, beseitigt sie aber nicht. Künftige Zinsen sind unbekannt, und mehrere Konten erhöhen den Verwaltungsaufwand.
| Laufzeitfrage | Vor Abschluss dokumentieren |
|---|---|
| Fälligkeit | Datum, Auszahlungskonto und Bankarbeitstage |
| Vorzeitige Verfügung | Ausgeschlossen, kulant möglich oder mit Zinsverlust? |
| Verlängerung | Automatisch, nur nach Zustimmung oder Auszahlung? |
| Zinsgutschrift | Jährlich, am Laufzeitende oder auf ein Referenzkonto? |
| Sicherung | Gesamteinlagen bei derselben Bank einschließlich Zinsen |
Nettoertrag modellieren
Mit dem Netto-Zinsrechner können Sie Laufzeit und Gutschrift vergleichen. Prüfen Sie parallel die KESt-Annahme und die Sicherungsgrenze.